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Wie die Zeit vergeht…

Jetzt haben wir bereits ein Drittel unseres FÖJ’s hinter uns und doch ist es noch nicht langweilig geworden. Gerade vor Weihnachten wollte jeder Kunde noch seine Photovoltaikanlage aufs Dach gebaut haben, da zum ersten Januar 2011 die staatlichen Förderungssätze um 13% sanken. Dadurch wurde das Arbeitstempo spürbar erhöht. Nun musste jeder mit anpacken und oft trotz sibirischer Wetterverhältnisse die letzten Installationen und Montagen für das Jahr 2010 beenden. Die bei diesem Endspurt angefallenen Überstunden haben wir in freudiger Erwartung des Sommerurlaubs allerdings nicht ungern gesammelt. :)

Inzwischen arbeiten wir auch an eigenen Projekten, wodurch wir unsere Vorstellungen nahezu ohne Vorgaben umsetzen können. Beispielsweise am  Gymnasium in Achern. Dort haben wir bereits beim so genannten „Planspiel Energie“ Anschauungsmaterial sowie unsere (mittlerweile etwas gewachsene) Sachkompetenz zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus haben wir auch bald den dritten Termin mit unserer vor zwei Monaten gegründeten „Solar AG“. Die Gruppe besteht aus 15 wissbegierigen Schülern der 5. bis zur 8. Klasse des Gymnasiums Achern, die selbst am späten Nachmittag noch genug Energie besitzen um uns auf Trab zu halten. Hauptthema der Arbeitsgemeinschaft sind die Erneuerbaren Energien sowie Klimawandel und Umweltschutz. Regelmäßig treffen wir uns für eine Doppelstunde und bearbeiten spielerisch Themen wie: „Was ist Energie?“, „Wie funktioniert ein Kraftwerk?“ oder „Woher kommt Erdöl?“. Im Laufe des Jahres werden wir außerdem auch praktisch arbeiten und mithilfe des erworbenen Wissens ein Solarauto bauen. Mit diesem werden wir mit viel Glück und Geschick an der Solar-Rallye Freiburg teilnehmen.

Ein weiteres Projekt, welches uns bisher viele schweißtreibende Stunden beschert hat ist der Umbau eines Ofens. Der Zimmerofen, welcher bisher mit Holzpellets läuft, soll nun auf Hackschnitzel umgerüstet werden. Das klingt einfach, ist aber nicht so. Heutige Öfen sind Hi-Tech Geräte. Das bedeutet, wo früher lediglich eine Brennkammer und eine Ofentür den gesamten Aufbau darstellten wird heute auf keine technische Finesse mehr verzichtet. Das beginnt bei Temperaturfühlern, regelbaren Lüftungs- und Abgasgebläsen sowie automatischer Brennstoffzufuhr und endet im Herzstück des modernen Zimmerofens: Der Steuerungseinheit. Diese vergleicht unterschiedliche Parameter und bestimmt durch Luftzufuhr oder Aufheizdauer das Brennverhalten.
So kommt es, dass wir nun tagelang mit dem Laptop, über ein Datenkabel am Ofen angeschlossen, im Ausstellungsraum sitzen und mithilfe eines speziellen Programms unterschiedliche Konfigurationen testen, lediglich um den Ofen mit Holzhackschnitzel betreiben zu können!
Im Rahmen dieser Experimente durften wir auch schon oft Ingenieursluft schnuppern, wenn es darum ging auftauchende Probleme, wie z.B. eine fehlerhafte Förderung der Hackschnitzel, durch eigene Mechanische Modifikationen zu lösen.

Wir haben in den vergangenen vier Monaten viele neue Erfahrungen gemacht und einiges gelernt, was keine Schule vermitteln kann.

Mit sonnigen Grüßen,
Julius Münnig und Stefan Wagner