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FÖJ Bericht

Nach einem halben Jahr haben wir uns im Büro eingelebt und einige Aufgaben die wir selbständig in regelmäßigen Abständen erledigen. Außerdem konnten wir bei der Montage einige Erfahrungen sammeln, so kennen wir uns auch im Lager immer besser aus und wissen immer genauer welche Gegenstände für welchen Zweck dienen. Bei der Montage lernten wir beide  auch schon ganz unterschiedliche Baustellen kennen, während der eine lernte mit der Hubbühne zu fahren und half mit bei der Montage von BHKWs, sammelte die andere erste Erfahrungen auf dem Dach und Gerüst bei der Montage eine PV-Anlage.

Wir hatten bisher 3 Seminare bei denen es um Nachhaltigkeit und Ökologie ging. Das erste Seminar diente unter anderem dazu die anderen FÖJler aus unserer Region, der Schwarzwald-Rhein-Gruppe kennenzulernen. Dabei war es auch sehr interessant zu erfahren an welchen Einsatzstellen die anderen sind, was sie bisher machen durften und warum sie überhaupt ein FÖJ machen. Natürlich wurde wir auch über unsere Rechte und Pflichten während des FÖJs aufgeklärt. Es gab mehrere Gruppenarbeiten mit Präsentationen, die durch offene Diskussionen abgeschlossen wurden. Bei den Präsentationen hatten wir freie Wahl wie wir es präsentieren, so konnte es z.B. in Form von Rollenspielen sein. Eine große Freude bereitete auch das gemeinsame Kochen, bei dem auf die Nachhaltigkeit geachtet wurde. In Kleingruppen wurden die verschiedenen „Gänge“ zubereitet, dabei war die größte Herausforderung sich die Küche zu teilen J. Außerdem durften wir die Themen für die nächsten 2 Seminare wählen und entscheiden welche Themen wir selbst gerne der Gruppe vorstellen wollen.
Zum 2. Seminar kamen wir später, da unsere Firma für den baden-württembergischen Umweltpreis nominiert war und wir mit zur Preisverleihung nach Stuttgart fahren durften. Dort wurden alle nominierten Unternehmen durch einen kurzen Film vorgestellt. Danach fand die Preisverleihung statt bei der wir leider leer ausgingen. Trotzdem war es ein sehr schöner Abend und interessant bei einer Veranstaltung wie dieser dabei gewesen zu sein und zu sehen wie andere Unternehmen den Umweltschutz umsetzen.
Als wir dann mir ein wenig Verspätung zum 2. Seminar kamen war die Freunde die anderen wieder zu sehen sehr groß. Beim 2.Seminar wurden die Themen, mit denen wir uns beschäftigten von uns selbst in Kleingruppen vorbereitet und aufbereitet. So beschäftigte sich unsere Gruppe mit dem Thema Wasser, wir machten ein Quiz um unseren Vortrag nicht zu trocken werden zu lassen. Eine andere Gruppe organisierte eine Stadtführung in Freiburg durch das Vaubanviertel zu dem Thema nachhaltige Stadtentwicklung. Die Kochaktion vom letzten Seminar wurde nachdem sie uns allen sehr gut gefallen hat beim 2.Seminar auch wiederholt. Es wurde auch beschlossen dass wir uns selbstorganisiert im Winter nochmal treffen, da ein sehr großer Abstand zum 3.Seminar besteht. Das hat auch geklappt uns so waren wir ein Wochenende in der Nähe vom Feldberg im Januar gemeinsam Schneeschuhwandern, Rodeln und kochten abends gemeinsam.
Das 3. Seminar hatte das Thema „Landwirtschaft und Welternährung“. Dazu behandelten wir nach einer gemeinsamen Einführung verschiedene Themen in Kleingruppen, die von anderen FÖJler vorbereitet wurden. Dabei wurden die Themen nicht nur theoretisch behandelt, sondern jede Gruppe hatte auch etwas Praktisches dabei. Als Gastdozent kam aus Freiburg Luciano Ibarra, der uns das Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft vorstellte. Und ein Rückblick auf die Entwicklung der Landwirtschaft gab. Außerdem besuchten wir einen Demeterhof in der Nähe, dort bekamen wir vom Bauer eine Führung und konnten all unsere Fragen loswerden.
An unserer Einsatzstelle gab es auch viel zu tun. So planen wir schon das Sommerferienprogramm, wobei man nicht unterschätzen darf wie viel Arbeit es ist. Von der Ideensammlung bis zum fertigen Programm. Man muss z.B. darauf achten wie schwierig es ist etwas zu bauen und ob die Zeit reicht. Wir helfen immer wieder Schülern, die für Referate Recherchematerial brauchen oder ein paar Fragen haben. Auch die Führung von Schulklassen durch die Firma gehört zu unseren Tätigkeiten.
Wenn eine PV-Anlage montiert werden soll, gehört es nun zu unseren Aufgaben die Module für die jeweilige Baustelle zu richten und zu protokollieren, welche Module zu welchem Kunden kommen.
Auf einer Verbandsschulung haben wir einige Vorträge anhören können bzgl. verschiedener Themen, die für die Solarbranche wichtig sind und werden, z.B. zur PV-Speicherung, Förderung durch die BAFA und Erfahrungen mit Wärmebildkameras. Nach der Schulung ergriffen wir die Möglichkeit uns noch die Produktion von Modulen anzuschauen in einer nahegelegenen Firma.
Im Rahmen der Schulkooperation mit der Grund- und Werkrealschule Önsbach halfen wir einem Kollegen bei der Vorstellung unterschiedlicher Tier- und Baumarten, die bei uns heimisch sind. Auch auf dem  Firmengelände müssen die Lebensräume für die Tiere gepflegt werden, so müssen die Vogelnistkästen gesäubert werden und das Vogelfutter aufgehängt werden. Wir hoffen, dass viele der Nistkästen im Frühjahr bezogen werden.

Mit sonnigen Grüßen
David und Katja