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Preisverfall bei Solarmodulen

Politiker zum Thema Sonnenenergie im Gespräch mit Acherner Unternehmer

Achern-Mösbach (mg). Ob der Atomausstieg die Nachfrage nach Solarenergie angekurbelt hat, das wollte Thomas Marwein (MdL) bei einem Gespräch mit dem Acherner Unternehmer Gerold Weber erfahren. Als Spezialist für Solartechnik hatte dieser darauf eine ernüchternde Antwort: „Investiert wird aus Angst, dass der Euro kaputt geht, nicht wegen der neuen Regierung.“
Die Nachfrage nach Solarenergie sinke mit der Einspeisevergütung und die Branche erlebe ein ständiges Auf- und Ab in der Nachfrage, so Gerold Weber. Das erschwere deutschen Herstellern das Überleben. Derzeit gebe es einen starken Preisverfall, weil wenig Nachfrage nach Solarmodulen bestehe.
Weber hält nichts davon, neue Hochspannungstrassen von Nord nach Süd durch Deutschland zu legen, um den Strom von Windkraftwerken in der Nord- und Ostsee nach Süddeutschland zu bringen. Viel mehr Sinn mache es, Strom auf dem Dach zu erzeugen und ihn selbst zu nutzen. Erneuerbare Energie, die vor Ort erzeugt werde, sei geeignet, die Stromnetze zu entlasten und erfordere keine neuen Trassen.
Der neue Landesvater Winfried Kretschmann (Grüne) plane, regional und dezentral in Baden-Württemberg Energie zu erzeugen, erklärte Thomas Marwein. Energie und Klima seien wichtige Themen für die neue Landesregierung.
Von den Experten für Nachhaltigkeit musste er sich auch Kritik an der Bundespolitik anhören: es sei unnötig, die Automobilindustrie zu bezuschussen, damit sie Elektroautos auf den Markt bringe und Energieriesen bräuchten kein Mitleid, wenn sie Netze ausbauen. „Diese Kritik werde ich mitnehmen“, sagte Marwein zu.
Angst um die Brennholzvorräte für Holzheizungen hat man bei Gerold Weber nicht. „Holz wächst nach und geht auch nicht aus, wenn wir behutsam damit umgehen“, so Gerold Weber. Auch ein Nationalpark würde daran nichts ändern, ist er sich sicher. Richtig sei in Verbindung mit einer Holzheizung die Dämmung des Hauses und eine Solarwärmeanlage. Marwein versicherte, dass mit der Schaffung eines Nationalparks nach einer Zeit der Entwicklung nur ein geringer Prozentsatz der Waldfläche des Landes der Nutzung entzogen würde. Den Gewinn daraus hätte neben Natur und Umwelt vor allem der Tourismus in der Region. Einig waren sich Thomas Marwein und Gerold Weber, dass ein Umstieg auf die Wärmepumpentechnik kein nachhaltiger Weg sein kann, weil diese Technologie sehr viel Strom verbrauche.

(Zeitungsartikel vom 10.09.2011 aus der ABB)

(Fotos: Michaela Gabriel)