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Der erste CO2-neutrale Transport:

Gerold Weber und die Spedition Wildt sind Vorreiter

Ende September 2010 bekam Gerold Weber Solartechnik einen Pufferspeicher und Solarmodule aus der Schweiz geliefert und glich erstmals die dabei entstandenen klimaschädlichen Gase mit dem Erwerb eines Klimazertifikats aus.
300 Kilometer Transportstrecke bedeuten etwa sechs Euro, die an ein Klimaschutzprojekt gehen. „Das ist ein Schritt mehr auf dem Weg zur Nachhaltigkeit“, ist Gerold Weber überzeugt. Sein Betrieb ist rundum darauf ausgerichtet, die Umwelt zu schonen. Deshalb ging er gern als erster auf das Angebot der Spedition Wildt aus Ettenheim ein.
Das Transportunternehmen Wildt aus Ettenheim setzt auf CO2-Vermeidung, -Verringerung und jetzt auch auf die Kompensation. Eine vom TÜV Süd zertifizierte Software versetzt sie in die Lage, für jeden konkreten Transport die genauen Emissionen zu ermitteln und sie auf Wunsch des Kunden auszugleichen.
Gerold Weber ist gern bereit, den Aufpreis zu bezahlen. Andere Speditionskunden reagierten weniger euphorisch.
„Unser Nutzen besteht darin, unseren Kunden einen Mehrwert anbieten zu können, der momentan in dieser Form noch einmalig ist,“ erläutert Gerd Wildt. Den Aufschlag auf die Transportkosten gebe er zu 100 Prozent an zwei vom WWF ausgewählte Klimaschutz-Agenturen weiter. Er glaubt fest daran, dass die Transportbranche sich in Zukunft immer mehr in Richtung Nachhaltigkeit entwickeln wird.
„Wildt ist ein Vorreiter und schon ein Stück weiter als andere“, meint auch Stephan Ruppert, Produktmanager für die Routensoftware map&guide bei der Firma PTV in Karlsruhe, die die Grundlage für die genauen Berechnungen der Emissionen bildet. Das Programm sei bei vier- bis fünftausend Unternehmen im Einsatz, doch die meisten berechnen die Emissionen nur und liefern dem Kunden die Zahlen mit. Bei großen Ausschreibungen sei inzwischen meistens gefordert, eine Ökobilanz zu erstellen. Von einem echten „grünen Transport“ könne man aber erst sprechen, wenn die Bewusstseinsänderung im ganzen Unternehmen stattgefunden habe.
Für den Bundesverband des Verkehrsgewerbes ist die Idee noch neu, aber interessant. „Die Kunden, die bereit sind, höhere Preise zu bezahlen, sind rar“, weiß Adolf Zobel, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Verbandes. Die Emissionen über Klimazertifikate auszugleichen, sei ein tolles Modell, das aber nur gemeinsam mit dem Kunden umsetzbar werde.

Zeitungsartikel: "Grüne Logistik ist mehr als ökologischer Ablasshandel" (20.10.2010, Badische Zeitung)

Zertifikat: Beitrag zum Klimaschutz

Überzeugt von der „grünen Logistik“ für mittelständische Unternehmen sind Gerold Weber von Gerold Weber Solartechnik (rechts) und Gerd Wildt von der Spedition Wildt aus Ettenheim.